12 Keramik Kunstschaffende in der Galerie Kleiner in Aarau 1991
In den 1990ern wird die Diskriminierung der nicht klassischen Kunstmaterialien langsam aufgeweicht.
In den 1990ern wird die Diskriminierung der nicht klassischen Kunstmaterialien langsam aufgeweicht.
Nach den „wilden“, oft körperlichen, jedenfalls erzählerischen 80er-Jahren, suchen zahlreiche Künstler eine neue Strenge. Auch Peter Willen, der sich Farb-Klang-Räumen zu wendet, die durch seitliche Abstrahlung eine ganz eigene Aura entwickeln.
Es war eine der nachhaltigen Themen-Ausstellungen, die den Ruf Harald Szeemanns als „geistigen Gastarbeiter“ im Feld der Kunst bekräftigten. Sowohl der „Hang zum Gesamtkunstwerk“ (1983) wie die „Junggesellenmaschinen“ klingen darin an und führen diese weiter. Einfach machte man es ihm in Zürich indes nicht.
Giuliano Pedretti Skulpturen Malerei Aarau 1991 Figuren unterwegs in fremde Räume www.annelisezwez.ch Annelise Zwez in Aargauer Tagblatt Ende Oktober 1991 Ausstellung Giuliano Pedretti in der Galerie Kleiner in Aarau Zum ersten Mal sind im Aargau Skulpturen und Bilder des 67jährigen Engadiners Giuliano Pedretti zu sehen. Aehnlich wie Alberto Giacometti entstammt auch er einer Künstlerfamilie […]
Niemand stellte in Frage, dass Schang Hutter ein bedeutender engagiert sozialkritischer Künstler der Schweiz ist. Aber die unausgesprochene Kombination mit seinem Wahlkampf für den Nationalrat stiess einigen sauer auf, bewirkte auch keine Wahl ins Parlament.
Giuliano Pedretti Ansprache Aarau 1991 Ausstellung Galerie Kleiner www.annelisezwez.ch Worte anlässlich der Ausstellung von Giuliano Pedretti (1924-2012) in der Galerie Kleiner in Aara Sehr geehrte Damen und Herren Bündner-Täler und Künstler-Familien sind zwei Begriffe, die wir leicht zusammenbringen. Die berühmtesten sind die Giacomettis aus dem Bergell und die Pedrettis aus dem Engadin. Wie […]
Die Auswahl der Künstler*innen spiegelt nicht zuletzt die Vertrautheit der Leiterin des Helmhauses mit dem Raum Aargau/Luzern, wo die Zeichnung ab den 1970er-Jahren eine wichtige Rolle spielte.
Luzern zeigte in den 1980er und frühen 90ern mehrfach wichtige italienische Positionen, darunter jene des 1936 in Turin (einem Zentrum der Arte Povera) geborenen Italieners Luciano Fabro. Diesem ging es freilich nie um „arme“ Materialien, sondern immer um die Ausstrahlung, die Wirkung, die Vielfalt möglicher Werkstoffe für die Kunst. Das zeigte die Retrospektive deutlich.
Unermüdlich bis ins hohe Alter: Der in Aarau lebende Maler Carlo Ringier
Bei den Werken der 1991 für ein Eidgenössisches Stipendium Nominierten (84) ist ein Trend zu mehr Inhaltlichkeit erkennbar. 24 Stipendien wurden vergeben, u.a. an Alain Huck, Urs Aeschbach, Claudio Moser, Ursula Mumenthaler, Denise Ziegler, Pipilotti Rist. Eidgenössische Stipendien 1991 – Basler Halle der Mustermesse