Schweizer Maler um 1900 – Meisterschwanden 1972
Aus der Vielfalt herausgegriffen werden drei Maler: Der Luzerner Hans Bachmann (1852-1917), der Basler Karl Dick (1884-1957) und der Zürcher Hermann Huber (geb. 1888 – 1967).
Aus der Vielfalt herausgegriffen werden drei Maler: Der Luzerner Hans Bachmann (1852-1917), der Basler Karl Dick (1884-1957) und der Zürcher Hermann Huber (geb. 1888 – 1967).
Der Österreicher Gerald Fitz kam 1959 in die Schweiz und wurde Maler. Nachhaltig wirkte die Farbenlehre des St. Gallers Emil Nef auf ihn. Diese verstand die Farben als Analogie zur Musik. Die Motive Fitz‘ sind vor allem Eindrücke seiner ausgedehnten Reisen. Längere Zeit lebte er in Brugg, später in der Ostschweiz. Die Galerie Lauffohr war 1972 ein von der Gemeinde Brugg/Lauffohr geführter öffentlicher Ausstellungsort (wandelte sich später in die Galerie im Zimmermannshaus in Brugg, die heute (2018) noch besteht)
Peter Stein Ausstellung Trudelhaus Baden 1972
Die Keramikmalerin und Spielzeugverkäuferin Lisa Maurer (1930-2000) erarbeitete sich um 1970 eine ganz eigene puppenhafte Bildwelt. Heute würde man vielleicht von „Fantasy“-Welt sprechen. Für Maurer waren ihre Puppen, Tiere, Clowns… Schauspielende im Landschaftstheater ihrer Vorstellung. Die zweifellos von ihrem Partner Paul Racle vermittelte Einzelausstellung in der renommierten Galerie Rathausgasse von Josef Raeber in Lenzburg war für Lisa Maurer der entscheidende Schritt zu überregionaler Bekanntheit.
Ben Amis Biographie liest sich wie ein Roman – in Warschau geboren, im 1. Weltkrieg Fabrikarbeiter, 1918 Emigration nach Palästina, Kunstausbildung, dann Paris und in der zweiten Lebenshälfte in der Schweiz. Ein grosser Künstler wurde er nie, aber insbesondere seine, stets dem Menschen gewidmeten Zeichnungen zeugen von intensiver innerer Anteilnahme. Für mich war es eine der ersten, berührenden Begegnungen auf meinen Kunst-Touren durch den Aargau.
Marthe Keller Kiefer Kornhaus Baden 1972