Christina Käuferle Frauenbibliothek und Galerie „Schlapphuet“Aarau 1982
Christina Kaeuferle Aarau 1982
Christina Kaeuferle Aarau 1982
Andy Athanssouglou (*1956 in Muri – † 2015 in Birrwil) war um 1980 ein kleiner Shooting Star, dem die Herzen des Publikums zu flogen. Es war die Welle der neuen „Verinnerlichung“, der Verbindung von Ich-Befindlichkeit und kultureller Identität zwischen Gott und der Welt. Später sank sein Stern, der Lebensweg wollte sich nicht mehr zeigen. 2015 starb er.
Mit seiner behutsamen, aber stets durchdachten künstlerischen Entwicklung verkörperte Roland Guignard über Jahrzehnte den Typus des sorgfältigen, der Kunstgeschichte verpflichteten Künstlers im Aargau. Dazu passt, dass er über lange Zeit in Mehrjahresabständen in der Galerie Rathausgasse in Lenzburg neue Werke präsentierte.
Willy Müller Brittnau Aargauer Kunsthaus 1982
Es war eine erstaunliche Wiederbegegnung mit dem Innerschweizer Künstler Franz Bucher. Wo war denn der heitere „Wölkli“-Bucher geblieben? – Eine existenzielle Erfahrung im Grenzbereich zwischen Leben und Tod, hat ihn dazu geführt, die Multiplikation der Wolkengebilde zurück ins Figurative zu übersetzen. Als Dichte des Menschseins.
Heidi Widmer Stadtbibliothek Lenzburg 1982
Max Kaempf Ernst Suter Gal 6 Aarau 1982
Hans Schärer verband eine sehr persönliche Freundschaft mit dem Aargauer Kunsthaus. Er war in den 1950er-Jahren zusammen mit Heiny Widmer – inzwischen Direktor des Aargauer Kunsthauses – in Paris gewesen. Die beiden blieben einander stets freundschaftliche verbunden und so war es naheliegend, dass Aarau dem Innerschweizer Künstler die erste Retrospektive einrichtete.
Der Maler Arnold Ammann und der Kunstsammler Ernst Wildi, beide * 1920 haben einst dieselbe Schulbank gedrückt. Danach wurde der eine Flachmaler, Briefträger und Hobbymaler, der andere ein erfolgreicher Kaufmann. Und dann begegneten sie sich 1968 in der Galerie von Josef Räber in Lenzburg. Raeber erkannte dass da mehr war als Hobby und gab dem damals noch Unbekannten eine Plattform. Sie war der Start zu einer lokal-erfolgreichen Karriere.
Der Einstieg von Roland Hächler und Carlo Mettauer erstaunt mit seinem betont historisch-klassischen Charakter, bleibt aber – wenn auch in offener Form – ein Stück weit Profil der Galerie über lange Zeit.