Waeckerlin Zobrist Rathaus Aarau 1995
Waeckerlin Zobrist Rathaus Aarau 1995
Waeckerlin Zobrist Rathaus Aarau 1995
Max Matter Retrospektive Aargauer Kunsthaus 1995 Visualisierte Denkprozesse www.annelisezwez.ch Annelise Zwez in Kunstbulletin Ausgabe September (ev. Oktober) 1995 Max Matter (geb. 1940) gehört spätestens seit Jean Christoph Ammanns „Visualisierten Denkprozessen“ ( Luzern, 1970) zu den interessantesten Schweizer Künstlern. An den grossen Kunstmessen sucht man ihn allerdings vergebens; er hat es immer vorgezogen, seine künstlerische Vision […]
Keiner hat sich so für das Werk von Hans Falk eingesetzt wie Fritz Billeter. Immer wieder wetterte er gegen die „Kunstwissenschaft“, die partout nicht wahrnehmen wollte, dass Falk einer der wichtigsten Schweizer Künstler seiner Generation (*1918) sei. Das hat sich bis heute nicht geändert. Die Zofinger Ausstellung war partiell eine Retrospektive, verband Werke aus der Informel-Zeit mit frühen Stromboli-Bildern und neuen Werken. Falk stellte schon in den 1960ern bei Richard Haller in der „Alten Kanzlei“ in Zofingen aus.
Während die umfangreiche Monografie das Gesamtwerk von Kurt Sigrist (*1943) dokumentiert und in der Zeit und der (Inner)-Schweiz verortet, steht im Mittelpunkt der Ausstellung eine nahezu raumfüllende, begehbare Skulptur aus verleimtem Birkenholz, die so architekturnah ist wie kein Werk zuvor. Geblieben ist aber die Thematik von offen und geschlossen, von Transparenz und Undurchdringbarkeit.
Die Begegnung mit Milan Maur, den ich 1992 in Pilsen (Tschechien) kennen gelernt hatte, war eine ganz besondere; seine zugleich poetische wie konzeptuelle Annäherung an die Rhythmen der Natur entsprachen meinem Interesse an aussergewöhnlichen Natur-Darstellungen in hohem Mass.
Marisa Merz war eine überaus bescheidene, zurückhaltende Künstlerin, die das Winzige dem Spektakulären stets vorzog. Was mit sich brachte, dass die Frau an der Seite von Mario Merz lange Zeit stets übersehen wurde. Es war Dieter Schwarz zu verdanken, dass 1995 erstmals ein vertiefter Einblick in Leben und Werk möglich war.
Bereits seit den 1980er-Jahren gehören grosse Freilichtausstellungen mit Arbeiten in situ zum Schweizer Kunstkalender. Eine der bedeutendsten ist dabei die rund alle 5 Jahre stattfindende Schau in Môtiers, das auch in der dritten Auflagen von 1995 mit mehr als 60 Kunstschaffenden auftritt.
Muda Mathis Kartause Ittingen 1995
Ich habe den Besuch im Atelier von Sylvia Zumbach noch heute (2023) lebendig in Erinnerung. Die Absolventin der Kunstgewerbeschule Zürich (1947-1951) schuf ein konsequentes, stilles Werk, das behutsam vom eigenen Körper ausgeht und in der Abstraktion seine Autonomie findet. Eine der vielen Frauen, die nur im Kleinen jene Anerkennung erhielt, die ihr Werk eigentlich im Grösseren verdient hätte
Sowohl Rosmarie Vogt-Rippmann wie Regula Guhl wie die Vernissagerednerin haben einen mehr oder minder intensiven Bezug zu Schaffhausen. Rosmarie Rippmann und Annelise Zwez besuchten die Kantonsschule Schaffhausen, Regula Guhls Eltern sind beide in Schaffhausen aufgewachsen. So war denn das Treffen im Vebikus als Surplus eine Art Hommage an Schaffhausen.